Kolumne

Wir sind tolerant

Gopf, du bist wer, wenn du tolerant bist. Toleranz ist Merkmal eines hohen Sozialstatus, schreiben die da. In so einer Zeit kann man nicht mehr ganze Länder als faul und griechisch beschimpfen oder als Bibelversteher Schwule exekutieren. Das kann noch ein Bischof mit seiner verklemmten Prostata. Es ist einfach gut, wenn man sich da etwas zurück hält.

…gut, wenn die Eriträrer mal in der Mehrheit sind, werde ich auch für die Eriträer sein, die haben schliesslich auch lange

Militärdiensterfahrung und man kann ja nicht immer nur das Sackmesser im Sack behalten.
Gäll, all die Syrier-Chindli…und diese Fotos… tun einem schon leid, jetzt so im Dichtetest im Balkan. Wir Schweizer sind da schon megaaa-tolerant, nimm doch mal den Ungarn…schlimmer als die Afrikaner. Dabei ist der Afrikaner ja nur die Vorhut der Chinesen… isch so, sobald die alle mal in der Mehrheit sind, kommt die Scharia, dann heisst es Burka an oder Hand ab. Dann ist es vorbei mit der Beinwurst und Calanda….gut, wenn die Eriträrer mal in der Mehrheit sind, werde ich auch für die Eriträer sein, die haben schliesslich auch lange Militärdiensterfahrung und man kann ja nicht immer nur das Sackmesser im Sack behalten.

Heute sind wir doch viel weltoffener, so wie die Apfelringlis in Milano. Heute geht das alles: Sushi in der marokanischen Pizzeria, Capuns in der Tex Mex-Stüva oder indischer Maluns, allas goht. Und diese Burger gibts jetzt ja auch in allen Nationen-Variationen: ebba drum der burgerliche Rechtsrutsch in diesem Wahljahr. Diese Ernährungssouveränität khoschtat halt was, wie die schweizerische Neutralität oder die Währungsstabilität. Mit Toleranz geht das alles. Was auch so ein moderner Schweizer Magen so alles ertragen muss…wie der Franken. Was der so alles mitmacht und immer noch stark ist. – Und diese alten Witze haben ja auch etwas Wahres: „ Look Ahmed, die Schweizer Kinder sind schon am kotzen und unsere haben noch nicht mal gegessen.“

Vieles mischt sich halt immer mehr – mindestens äusserlich, der Almöhi hat einen Bart wie ein IS- Krieger. Und selbst der Schellenursli hat eine gewisse Italianita. Als wir noch zur Schule gingen, waren das ja auch die Neger. – Es hat halt alles zwei Seiten, das ist Dialektik, varschtosch. Die Deutschen haben das begriffen, Nazisprüche in Leipzig, Willkommens-Gschenggli in München. Wir Schweizer haben ja auch den Herrn Föhn und söttigi. Die lassen wir einfach lafern, andere liefern schon…den Föhn im Rheintal vertragen wir ja auch schon seit Marignano…Eben, sowas Tolerantes, wollte ich schon immer mal sagen.

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